Fahrradfahren – Ein gesundes Hobby an der frischen Luft
Obwohl es die Vor-Vorläufer des Fahrrades schon vor langer Zeit in den verschiedensten Modellen gab, begann die Entwicklung des Fahrrades 1817, als Karl Drais das erste Zweirad erfand. Es war aus Holz und wurde „Draisine“ genannt. Im Jahre 1886 folgten Zweiräder mit Tretkurbeln. Dann war für kurze Zeit das Hochrad im Straßenbild zu sehen, und 1878 wurde das erste Fahrrad mit Kettenantrieb des Hinterrades erfunden. Im 20. Jahrhundert wurde das Fahrrad in Europa zum preiswertesten privaten Verkehrsmittel. Durch die immer stärker werdende Produktion von Motorrädern und Autos wurde die Bedeutung des Fahrrades geringer. Aber mit der steigenden Umweltfreundlichkeit wurde der Vertrieb der Fahrräder wieder angehoben.
Günstiger als Autofahren
Viele Menschen sind dazu übergegangen, für kürzere Strecken und auch für Arbeitswege statt des Autos das Fahrrad zu nutzen. Dies hat mehrere Vorteile. Einerseits wird hierbei preiswerter als mit dem Auto gefahren, und andererseits ist das Fahrradfahren bekanntlich auch gesundheitsfördernd. Die gestiegene Nutzung von Fahrrädern ist auch den Städteplanern bei der Gestaltung der Verkehrsstruktur nicht entgangen. Es entstanden viele Radwege, welche einige Vorteile mit sich brachten. Durch diese Radwege wurde das gefährliche Fahren auf Verkehrsstraßen reduziert, und gleichzeitig hatten und haben die Nutzer dieser Radwege bei ihren Fahrradfahrten ein viel angenehmeres Fahrgefühl.
Alle fahren!
Fahrradfahren wird oft von Berufstätigen, sowie von Jugendlichen, Kindern und auch älteren Menschen genutzt; und es kann festgestellt werden, dass Fahrradfahren quer durch alle Gesellschaftsschichten geht. Natürlich ist auch die sportliche Nutzung des Fahrradfahrens eine gern gewählte Fitness-Variante. Auch der Profisport beschäftigt sich mit Fahrradfahren – natürlich auf einer ganz anderen Ebene –, wenn zum Beispiel an die „Tour de France“ gedacht wird. Die Palette vom Fahrradfahren auf sportlicher Ebene erstreckt sich auf viele einzelne Sportarten in den Hallen und auf den Straßen.
Fahrradfahren in Gruppen
Sehr beliebt ist das Fahrradfahren in größeren Gruppen geworden, und da hier auch die Bahn und die Busse sich darauf eingestellt haben, entsteht somit eine günstige Kombination, woraus „Bike and Ride“ entstand. „Bike“ heißt Individualverkehr und „Ride“ wird mit öffentlichem Verkehr übersetzt. Dadurch ist auch die Bewältigung größerer Strecken möglich. Ebenfalls als Ergebnis des gestiegenen Interesses am Fahrradfahren sind die entstehenden Fahrradmietstationen und Fahrradparkhäuser zu sehen. Die Fahrradmietstationen sind auch dazu gedacht, dem Fahrrad Diebstahl zu erschweren. Interessant ist vielleicht auch die Erkenntnis, dass die Radreisen immer mehr genutzt werden. Es ist nicht zu übersehen, dass in den letzten Jahren viele Feiertage genutzt werden, um im familiären Kreis Wanderungen oder Fahrradfahrten durchzuführen. Sehr oft sind „Kind und Kegel“ mit den Rädern unterwegs.
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